Ansbach-Triesdorfer — kaufen oder verkaufen
Geschichte der Rasse: Die Ansbach-Triesdorfer, auch bekannt als "Triesdorfer Tigerkuh", ist eine alte fränkische Rasse des Rindviehs, die vom Aussterben bedroht ist. Diese Rasse, die für ihre Ausdauer, Stärke und einzigartige Färbung bekannt ist, hat eine reiche Geschichte und interessante Merkmale. Ihre Entwicklung ist eng mit den Markgrafen von Ansbach und ihrem Gut in Triesdorf, einer Region in Mittelfranken in Deutschland, verbunden. Bis 1740 dominierten in dieser Region lokale Rinderrassen – braune und rote, einige mit weißen Abzeichen auf der Stirn. Sie waren an die lokalen Bedingungen angepasst, zeichneten sich jedoch nicht durch hohe Produktivität aus. Im Jahr 1740 beschloss Markgraf Karl Wilhelm Friedrich, die Milchproduktion des lokalen Viehs zu verbessern. Er brachte sechs schwarz-weiße Kühe und 25 friesische Kühe aus Holland mit und schuf in Triesdorf seine "Holland" (nicht ein neuer Staat, sondern einfach ein Betrieb). Die Kreuzung mit lokalen Rassen ermöglichte eine Steigerung der Milchleistung. Im Jahr 1757 setzte der Markgraf die Experimente mit Kreuzungen fort. Er erwarb zusätzliche friesische Bullen und Schweizer Bergfleckvieh. Ziel war es, die Zugkraft der Kühe zu verbessern, da sie zu dieser Zeit weit verbreitet für landwirtschaftliche Arbeiten eingesetzt wurden. Der Überschuss der gewonnenen Tiere wurde unter den lokalen Bauern verteilt, was zur Verbreitung neuer Gene beitrug. Im Jahr 1780 wurde ein Bulle und 24 Kühe des Bergfleckviehs aus der Schweiz in die Zuchtarbeit einbezogen. Dies ermöglichte eine weitere Verbesserung der Zugkraft und der Fleischqualität. Ende des 18. – Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die Kreuzungen mit verschiedenen Rassen fortgesetzt. Es wurden Simmentaler, Ostfriesische und andere Rassen verwendet. In dieser Zeit blühte die Ansbach-Triesdorfer Rasse auf. Bis 1896 gab es etwa 190.000 Tiere. Die Rasse wurde sogar nach Frankreich und England exportiert. Doch Ende des 19. – Anfang des 20. Jahrhunderts änderte sich die Situation. Im Jahr 1888 wurde in Bayern ein Gesetz zur Zuchtarbeit verabschiedet, das reines Züchten verlangte. Dies führte zu einem drastischen Rückgang der Ansbach-Triesdorfer Bestände, da Kreuzungen mit anderen Rassen verboten wurden. Die Rasse verschwand praktisch und blieb nur in geringen Mengen erhalten. Ende des 20. – Anfang des 21. Jahrhunderts nahmen sich Enthusiasten der Wiederbelebung der Rasse an. Im Jahr 1992 wurde die "Gesellschaft zur Erhaltung des Ansbach-Triesdorfer Viehs" gegründet, die sich mit deren Zucht und Förderung beschäftigt. Dank ihrer Bemühungen wird die Rasse allmählich wiederbelebt. Exterieur: Die Ansbach-Triesdorfer hat eine mittlere Größe und einen kräftigen Körperbau, was sie sowohl für die Milch- als auch für die Fleischproduktion geeignet macht.
Anmelden, um mehr zu erfahren
AnmeldenWomit füttern
Futterration: Insgesamt ist die Ansbach-Triesdorfer Kuh in Bezug auf die Ernährung nicht wählerisch, dennoch sollten einige Empfehlungen beachtet werden, um die beste Produktivität zu erreichen. Natürlich gilt: Je höher die Produktivität, die der Züchter erwartet, desto mehr füttert er die Kuh. Im Sommer kann die Weide zu einem wahren Schatz für den Landwirt werden und bis zu die Hälfte der täglichen Futterration der Kuh bereitstellen. Dafür sind etwa 0,5 ha Weide pro Tier erforderlich. Allerdings kann sich die Ansbach-Triesdorfer Kuh nicht nur mit Gras sättigen. Die Futterration der Kuh sollte verschiedene Komponenten enthalten, von denen jede ihre eigene Funktion erfüllt. Das Grundfutter ist die Basis der Ration. Es umfasst Heu und Stroh, die als Faserquelle dienen. Faser ist notwendig für eine normale Verdauung und die Gesundheit des Verdauungssystems der Kuh. Das Ergänzungsfutter ist wie Vitamine für den Menschen. Es kompensiert den Proteinmangel, liefert Energie, Vitamine und Mineralien. Dazu gehören Konzentrate, Getreide, Presskuchen und Schrote. Das Ergänzungsfutter verbessert nicht nur die Gesundheit der Kuh, sondern beeinflusst auch die Milchmenge. Das produktive Futter ist der Treibstoff für hochproduktive Kühe. Es unterstützt sie auf dem Höhepunkt ihrer Produktivität und ermöglicht die maximale Milchmenge. Dazu gehören Getreide, Mischfutter und Ölkuchen. Generell sollte die Kuh täglich 24 kg Grundfutter und 1,6-2 kg Ergänzungsfutter erhalten. Im Winter, wenn frisches Gras fehlt, besteht die Futterration der Kuh aus groben und saftigen Futtermitteln. Diese kompensieren das Fehlen von Grünmasse und versorgen den Körper mit den notwendigen Nährstoffen. In dieser Zeit wird der Anteil an Konzentraten erhöht und Wurzelgemüse hinzugefügt, um ihre hohe Produktivität zu unterstützen.
Physische Merkmale
Männchen Gewicht: 150–160 kg
Gewicht (Weibchen): 120–140 kg
Größe (Männchen): 900–1200 cm
Größe (Weibchen): 450–700 cm
Verbreitungsgebiet
Belgien
Deutschland
Frankreich
Vereinigtes Königreich
Häufige Fragen
Wie viel wiegt Ansbach-Triesdorfer?
Ausgewachsenes Tier: Männchen — 150–160 kg, Weibchen — 120–140 kg.
Wie groß ist Ansbach-Triesdorfer?
Widerristhöhe: Männchen — 900–1200 cm, Weibchen — 450–700 cm.
Woher stammt Ansbach-Triesdorfer?
Herkunftsland — Deutschland.
Wo wird Ansbach-Triesdorfer gezüchtet?
Die Rasse ist verbreitet in: Belgien, Deutschland, Frankreich, Vereinigtes Königreich.
Womit soll man Ansbach-Triesdorfer füttern?
Futterration: Insgesamt ist die Ansbach-Triesdorfer Kuh in Bezug auf die Ernährung nicht wählerisch, dennoch sollten einige Empfehlungen beachtet werden, um die beste Produktivität zu erreichen.
Fragen & Antworten
Noch keine Fragen. Stellen Sie die erste!
Anmelden um eine Frage zu stellen