Afrikaner — kaufen oder verkaufen
Geschichte der Rasse: Afrikaner (oder Afrikander) ist eine Rasse von Kühen, die einen wesentlichen Teil der Geschichte und Kultur Südafrikas darstellt. Diese einheimische Rasse gehört zur Gruppe der Santa, die alte Rassen des afrikanischen Viehs vereint. Afrikander werden hauptsächlich zur Fleischproduktion gezüchtet und gelten als die beliebteste einheimische Rasse in Südafrika. Die Geschichte der Afrikaner reicht tief in die Antike zurück. Sie wurden im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung von den Khoikhoi nach Südafrika gebracht. Die ersten Besitzer dieser Kühe waren die Khoisan, die sie 1652 an die niederländischen Kolonisten übergaben. Letztere schätzten die Ausdauer und Stärke der Afrikaner und begannen, sie als Zugtiere zu nutzen. Es waren die Ochsen der Afrikander, die während des Großen Treks von 1835-1836 die Wagen der Buren zogen, als sie ins Landesinnere zogen. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts standen die Afrikaner am Rande des Aussterbens. Eine Epidemie der Rinderpest und der Krieg in Südafrika fügten dem Viehbestand schwere Schäden zu. Doch dank der Bemühungen der Landwirte ermöglichten die erhaltenen Herden die Wiederbelebung der Rasse. 1912 wurde die erste Zuchtgesellschaft für Afrikaner in Südafrika gegründet, was zu ihrer weiteren Entwicklung beitrug. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Rasse erneut vom Aussterben bedroht, bedingt durch die Zerstörungen während des Zweiten Anglo-Burenkriegs und einen Ausbruch der Pest. Nach dem Krieg wurden Programme zur Verbesserung der Rasse entwickelt, die es ihr ermöglichten, nicht nur zu überleben, sondern sich auch über die Grenzen Südafrikas hinaus auszubreiten. 1923 wurde vorgeschlagen, Afrikaner in die USA zu schicken, und 1932 importierte die US-Regierung eine Herde zur Verbesserung der einheimischen Rassen an der Golfküste. 1953 gelangten Afrikander nach Australien, wo sie auf ihre Anpassungsfähigkeit an das lokale Klima untersucht wurden. Heute ist der Afrikaner eine erfolgreiche Fleischrasse, die nicht nur in Südafrika, sondern auch in anderen Ländern der Welt beliebt ist. Exterieur: Afrikander sind große Kühe mit langen Beinen und gut entwickelter Muskulatur, was auf ihre Fleischproduktion hinweist. Das Gewicht ausgewachsener Kühe beträgt 525–600 kg, während Bullen 750–1000 kg wiegen. Es gibt auch echte Riesen: Bullen mit einem Gewicht von über 1100 kg und Kühe von über 800 kg. Die Widerristhöhe der Afrikaner ist beeindruckend. Erwachsene Tiere können eine Widerristhöhe von bis zu 152 cm erreichen. Die durchschnittliche Höhe der Bullen beträgt 143 cm, die der Kühe 115 cm (was bemerkenswert ist). Afrikaner haben mehrere charakteristische Merkmale: eine schlaffe Haut, die sie vor Hitze und Insekten schützt; und hängende Ohren, die ihnen ein etwas melancholisches Aussehen verleihen.
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Futter: Die Afrikander-Kühe sind sehr widerstandsfähig und können sogar unter harten Bedingungen leben, wo es wenig Nahrung und Wasser gibt. Die Afrikander-Bullen, die auf normalem Gras mit Zusatz von Phosphor und Salz aufgezogen werden, wiegen im Alter von 27–30 Monaten im Durchschnitt 250 kg. Das ist ein sehr gutes Ergebnis, da sie nicht viel spezielles Futter erhalten. Natürlich fühlen sich die Afrikander am besten auf Weiden. Aber in Trockenperioden verbrennt das Gras, und die Kühe können anfangen zu hungern. Ihnen fehlt besonders Calcium und Phosphor, was sich negativ auf ihre Gesundheit und Produktivität auswirkt. Um dieses Problem zu lösen, verwenden die Landwirte verschiedene Methoden. Das ganze Jahr über erhalten die Kühe mineralische Zusätze mit Calcium und Phosphor. Man kann sie zusätzlich mit Getreide füttern, aber das ist teuer, da das Getreide aus anderen Ländern importiert werden muss. In einigen Betrieben werden die Kühe mit Kleie und Biertreber gefüttert – das sind nützliche und nahrhafte Abfälle von Fabriken. Aber nicht alle Landwirte haben die Möglichkeit, diese zu beschaffen. Eine weitere Methode besteht darin, im Winter Stroh und Pflanzenreste nach der Ernte, wie zum Beispiel Erdnussblätter, zu lagern. Einige Landwirte bauen spezielle Futterpflanzen an, wie Lablab oder dunkelpurpurfarbenes Makrophtilium. Sie wachsen gut, selbst wo es wenig Wasser gibt, und sind ein ausgezeichnetes Futter für Kühe. Manchmal werden die Kühe mit Hühnerdung gefüttert, aber dieser muss zuerst speziell behandelt werden, um die Kühe nicht mit Krankheiten zu infizieren, und man sollte mit dieser Art der Fütterung nicht übertreiben.
Physische Merkmale
Männchen Gewicht: 110–143 kg
Gewicht (Weibchen): 90–115 kg
Größe (Männchen): 750–1000 cm
Größe (Weibchen): 525–600 cm
Verbreitungsgebiet
Afghanistan
Albanien
Algerien
Amerikanisch-Samoa
Amerikanische Jungferninseln
Andorra
Angola
Anguilla
Antigua und Barbuda
Argentinien
Armenien
Aruba
Aserbaidschan
Australien
Bahamas
Bahrain
Bangladesch
Barbados
Belarus
Belgien
Belize
Benin
Bermuda
Bhutan
Bolivien
Bosnien und Herzegowina
Botsuana
Brasilien
Britische Jungferninseln
Brunei Darussalam
Bulgarien
Burkina Faso
Burundi
Cabo Verde
Chile
China
Cookinseln
Costa Rica
Curaçao
Côte d’Ivoire
Deutschland
Dominica
Dominikanische Republik
Dschibuti
Dänemark
Ecuador
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Eswatini
Fidschi
Finnland
Frankreich
Französisch-Guayana
Französisch-Polynesien
Färöer
Gabun
Gambia
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Grenada
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Guadeloupe
Guam
Guatemala
Guernsey
Guinea
Guinea-Bissau
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Israel
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Ägypten
Äquatorialguinea
Äthiopien
Ålandinseln
Österreich
Häufige Fragen
Wie viel wiegt Afrikaner?
Ausgewachsenes Tier: Männchen — 110–143 kg, Weibchen — 90–115 kg.
Wie groß ist Afrikaner?
Widerristhöhe: Männchen — 750–1000 cm, Weibchen — 525–600 cm.
Woher stammt Afrikaner?
Herkunftsland — Südafrika.
Wo wird Afrikaner gezüchtet?
Die Rasse ist verbreitet in: Afghanistan, Albanien, Algerien, Amerikanisch-Samoa, Amerikanische Jungferninseln, Andorra, Angola, Anguilla.
Womit soll man Afrikaner füttern?
Futter: Die Afrikander-Kühe sind sehr widerstandsfähig und können sogar unter harten Bedingungen leben, wo es wenig Nahrung und Wasser gibt.
Fragen & Antworten
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